Wer kennt schon Altenhausen? Altenhaus ist ein kleines Örtchen zwischen Magdeburg und Helmstedt in Sachen-Anhalt. Hier befindet sich ein Schloss, das aber doch viel eher an eine mittelalterliche Burg erinnert. Es ist ein herrschaftliches Gebäude des damaligen Landadels, mit eigenem Schlosspark und Pferdezucht, umgeben von Feldern und Wäldern.

Ein volles Programm erwartete die Klasse. Wenn zwischen den Programmpunkten etwas Zeit war, konnten sich die Kinder im Streichelzoo oder auf dem weitläufigen Schlossgelände beim Schaukeln, Tischtennis, auf dem Fußballplatz oder Volleyballfeld die Zeit vertreiben. Die meiste Zeit aber waren die Kinder bei den Pferden zu finden. Immer zu zweit teilten sie sich eine ganze Woche lang ein Pony. Nach dem Frühstück wurden die Ponys aus dem Stall geholt, erst geputzt und dann geritten. Durch die Art der Vorbereitung konnten sich auch die Kinder, die bislang noch nicht mit Pferden zu tun hatten, mit den Gewohnheiten ihrer Vierbeiner anfreunden. Schon am dritten Tag ging es dann tatsächlich auch ins Gelände „rund um das Schloss“. Neben dem Ritterprojekt mit klassischen Ritterspielen, einer Turmbesteigung, einem Besuch beim Förster, dem aufregenden Discoabend, einer Wahl „der Miss und des Mr. Altenhausen“, rundeten die „Altenhausener Bundesjugendspiele“ mit den Disziplinen „Knüppelweitwurf“, „Berglauf“ und „Standweitsprung“ das Programm ab. Auch das Wetter war allen gnädig. Alles in allem war die Reise eine richtig runde Sache, die allen Beteiligten mächtig Spaß gemacht hat.

Dieser Beitrag wurde erstellt von: Siegrun Boiger