Vielfältige Lernarrangements sind die Grundlage für erfolgreichen Unterricht und somit für erfolgreiches Lernen. Produktions- und handlungsorientiertes Lernen steht an der Marienfelder Grundschule an allen experimentellen Freitagen im Mittelpunkt. Erkenntnisprozesse erleben, Produktion statt Rezeption, ausprobieren statt wiedergeben, kreativ und gestalterisch lernen, das alltägliche Leben in den Unterricht bringen. All das sind mögliche Ziele eines solchen Freitags.

Am 01.03.2019 fand erneut ein experimenteller Freitag an unserer Schule statt. Hier einige exemplarische Einblicke in den Unterricht eines solchen Tages:


Klasse 1c: “B” wie “Bauch, Butter, Brot, Bonbon, Brause….”
Am experimentellen Freitag sammelte die Klasse 1c Bezeichnungen für Lebensmittel, die mit dem Buchstaben “B” beginnen und ließ sie im “Bauch” verschwinden. Das hat vielleicht gut geschmeckt! 😉 Das sind unsere Bauchbücher:

Klasse 1d: Wie viele Smarties sind eigentlich in einer Mini-Smartiepackung? Und sind immer gleich viele Smarties drin? Sollte man meinen, oder? Soviel vorweg: Stimmt nicht! Zählen Sie selbst! Zunächst wurden in der Klasse 1d fleißig Farben sortiert, Mengen erfasst und Smarties gezählt. Schließlich gab es eine Heranführung an das Thema Kettenaufgaben. Alles unter dem Motto: “Viele, viele bunte Smarties!” Am Ende durfte selbstverständlich gegessen werden.

Klasse D1: Wir haben ein Sprachspiel zum Kennenlernen durchgeführt. Es sind 3 neue Kinder dazugekommen, daher wurden auch viele Fragen gestellt. Nicht alle Schüler konnten ihre Stimmung beschreiben, deswegen nutzten wir wie immer ein Stimmungsbarometer. Sonst haben wir vieles im Klassenraum gewogen. Zuvor wurde Wortschatz zum Thema “Wiegen” geklärt, dann wurde handelnd gelernt. Wir haben uns selbst gewogen und Gewichte verglichen. Die Kinder wählten Gegenstände aus und wogen selbstständig.